pn 6 2015

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Ein facettenreiches Pianistenleben

Lars Vogt

Von: Carsten Dürer

Es ist schon eigenwillig, dass der deutsche Pianist Lars Vogt hierzulande weniger wahrgenommen wird als in anderen Ländern. Zwar wird sein schon 1998 gegründetes Kammermusikfestival „Spannungen“, das jährlich im Eifeldorf Heimbach stattfindet, wahrgenommen, doch seine solistischen Verdienste werden anscheinend im Ausland mehr bejubelt als in den deutschsprachigen Ländern. Und das, obwohl es kaum eine vergleichbare Karriere eines deutschen Pianisten auf internationaler Ebene gibt. Mittlerweile hat Lars Vogt sich auch dem Dirigieren verschrieben. Doch das Zentrum scheint immer noch das Klavier zu sein. Seit er sich in Ausgabe 3/2008 von PIANONews besonders zu Schubert äußerte, hat sich viel getan. Soeben ist auch seine erste Bach-Einspielung mit den Goldberg-Variationen erschienen. Darüber und über vieles andere unterhielten wir uns mit Lars Vogt in seiner Berliner Wohnung.

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Wirkung für das Genre Klavierduo

20 Jahre Genova & Dimitrov

Von: Carsten Dürer

Beide haben schon in jungen Jahren als Klavierduo Erfolge gefeiert. Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen, seit das Klavierduo mit Aglika Genova und Liuben Dimitrov sich gründete. Die Aktivitäten dieses Klavierduos sind heutzutage mannigfaltig und halten es auf Trab. Unterrichten, künstlerische Leitung, Förderung junger Klavierduos, CD-Einspielungen, weltweite Konzerte … Wir besuchten das Duo in seiner momentanen Heimatstadt Hannover, um zu erkunden, wie sich das Bild von Klavierduos seit dem Beginn von „Genova & Dimitrov“ verändert hat und wie ein Klavierduo die zahllosen Aktivitäten aufrechterhalten kann, wenn es auch noch immer neues Repertoire erarbeitet.

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Anna Vinnitskaya

Gestärkte Vorstellungskraft

Von: Carsten Dürer

Das erste Mal, als wir Anna Vinnitskaya trafen, war 2007, nicht lange nachdem sie den 1. Preis im Brüsseler Königin-Elisabeth-Wettbewerb gewonnen hatte. Mit diesem Preis ausgestattet, warteten auf die 1983 am Schwarzen Meer in der russischen Hafenstadt Novorossijsk geborene Pianistin eine Menge Konzerte. Doch schon in dem damaligen Gespräch erklärte sie, dass sie ihre Konzertanzahl reduzieren wolle, um ihren Anspruch von der Tiefe der Musik besser verwirklichen zu können, wie sie es von ihrem Lehrer Evgeni Koroliov gelernt hatte. Seither hat sich viel getan im Leben der seit 2009 als Professorin an der Hamburger Musikhochschule lehrenden Pianistin. Wir trafen uns in Brüssel mit ihr, um über ihren Werdegang seit dem Jahr 2007 zu sprechen.

cover 03 2015

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Eigenwilliger Freigeist

Zum 100. Geburtstag von
Svjatoslav Richter

Von: Robert Nemecek

Von ihm hat wohl jeder Klavierfan mindestens eine CD oder Schallplatte im Schrank stehen: Svjatoslav Richter. Am 20. März 1915 im russischen Städtchen Schitomir (heute Ukraine) geboren, zählt Richter unbestritten zu den Klavier-Giganten des 20. Jahrhunderts, und viele seiner Aufnahmen der Klaviermusik von Bach bis Hindemith genießen bis heute Kultstatus. Im Westen war der Heinrich-Neuhaus-Schüler Richter eine Legende, bevor er auch nur einen Fuß auf westlichen Boden gesetzt hatte. Nach seinem sensationellen Debüt in der Carnegie Hall am 19. Oktober 1960 galt er als größter Pianist der Welt. Aber Richter war auch irgendwie anders als die anderen Pianisten. Mit der Rolle des Starpianisten konnte er sich nie so recht anfreunden. Er sah sich einfach als „Mensch, der Klavier spielt“, und als ihm alle Konzertsäle der Welt offenstanden, zog er durch die Dörfer Sibiriens, um die dort lebenden Menschen mit der Musik Bachs und Beethovens bekannt zu machen. Zugleich war Richter zeitlebens allein kraft seiner künstlerischen Autorität ein unermüdlicher Mittler zwischen Ost und West. Sein von politischen Konflikten völlig unbeeinflusstes Wirken durchbrach die Regeln des Kalten Krieges und nahm in gewisser Weise sein Ende vorweg. Am 20. März 2015 wäre Svjatoslav Richter 100 Jahre alt geworden. Anlass genug, um das Leben dieses eigensinnigen Freigeistes noch einmal Revue passieren zu lassen.

cover 2-2015

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Jörg Demus

Für das Klavier geboren

Von: Carsten Dürer

1928 geboren, gehört der österreichische Pianist Jörg Demus einer Generation von Künstlern an, die wie aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen. Aber wenn man Demus spielen hört, dann weiß man, dass genau diese Generation das Klavierspiel derartig verinnerlicht hat, dass man sich fragt, warum so wenige unter den jüngeren Pianisten in dieser Art zu spielen verstehen, konzentriert auf das Wesentliche, mit einer so einfühlsamen Phrasierung, dass der Klang, der da produziert wird, genau zur Stimmung und zu der Aussagekraft passt – als ob der Komponist gerade selbst die Musik erdenken würde. Mit einer immensen Karriere seit den 1950er Jahren gehört dieser Pianist unter die großen Alten, die bis heute auf den Bühnen spielen. Wir wollten mehr von diesem Pianisten erfahren, der unter anderem bei Walter Gieseking und Yves Nat studierte, der weit über 300 Schallplatten und CDs eingespielt hat und mit Sängern wie Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf, Elly Ameling gearbeitet hat und der neben seiner pianistischen Laufbahn auch komponiert. Wir besuchten Demus in seiner Wiener Wohnung, um uns mit ihm zu unterhalten.

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Lang Lang

Der Musik-Vermittler

Von: Carsten Dürer

Was hat man diesem Pianisten nicht schon alles angedichtet, ihm nachgesagt, wie ihn kritisiert … Und dennoch ist Lang Lang heutzutage im Alter von gerade einmal 32 Jahren sicherlich der bekannteste Pianist weltweit. Zu Beginn seiner Karriere Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der im chinesischen Shengyang geborene Künstler als ein Supertalent hochstilisiert. Die Medien hatten sich auf das Können dieses Pianisten einhellig eingeschworen, lobten über den grünen Klee. Doch wenige Jahre später – als Lang Lang dann zu einem der bekanntesten Musiker avancierte – ließ die Feuilleton-Kritik kaum mehr ein gutes Haar an ihm. Und das, obwohl er kaum anders spielte als zuvor. Allein: Lang Lang scheint mehr denn je durch die Welt zu fliegen, tritt in einer immens großen Anzahl an Orten in kürzester Zeit auf … doch die Rettung seiner musikalischen Entwicklung hat sich in den vergangenen Jahren nicht wirklich verändert. Muss dies denn überhaupt sein? Er bewegt mit seiner offenen Art die Massen, hat mittlerweile eine Stiftung zur Klavierspielförderung gegründet und nun auch eine Art von Klavier-Academy begonnen, die mit den ersten fünf Bänden einer Klavierschule den Anfang findet.

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