Pianonews 05 / 2022

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Pianistin, Naturschützerin, Schriftstellerin

Hélène Grimaud

Von: Anja Renczikowski

Selten passiert es, dass sich am Tag eines Konzertes ein Musiker zu einem Interview verabreden mag. Denn meist steht dann das Proben und die Konzentration auf den Abend im Vordergrund. Hélène Grimaud wird an diesem Tag, Ende Mai 2022, im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr ein Konzert in der Philharmonie Essen spielen, und doch nimmt sie sich am Mittag Zeit für ein Gespräch. Sprechen wollten wir über ihr Programm, vielleicht auch über ihre literarischen Ambitionen und natürlich über ihr Engagement als Naturschützerin und Menschenrechtlerin – alles ganz verschiedene Bereiche ihres künstlerischen Lebens, und doch scheint alles miteinander verbunden.

Pianonews 04 / 2022

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Das Abenteuer musikalischer Kommunikation

Ivo Kahánek

Von: Hans-Dieter Grünefeld

Unmittelbare Aufmerksamkeit ist bei Interpretationen von klassisch-romantischem Klavier-Repertoire durch künstlerische Integrität der Persönlichkeit erreichbar. Genau diese Kompetenz kennzeichnet Ivo Kahánek, geboren in Frýdek-Mistek 1979, nun herausragender Pianist aus Tschechien. Darüber hinaus avancierte er aufgrund seiner vielen Festival-Erfolge, etwa beim Prager Frühling 2004 oder den Londoner Proms mit dem BBC Symphony Orchestra 2007, und seinen international bestens bewerteten CD-Aufnahmen sowie anderer Formate musikalischer Publizität zum respektierten Repräsentanten tschechischer Musikkultur der Gegenwart. Im Februar 2022 war Ivo Kahánek in der Steinway & Sons-Manufaktur Hamburg zu Gast, um dort für das Prager Musikkonservatorium einen Flügel auszuwählen. Bei dieser Gelegenheit trafen wir uns zu einem Gespräch über seine Projekte, Prioritäten und Prinzipien der Interpretation.

Pianonews 03 / 2022

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Ein langer Weg mit Brahms

Anna Tsybuleva

Von: Carsten Dürer

Vor allem seit sie 2015 den renommierten Klavierwettbewerb in Leeds mit dem Ersten Preis für sich entscheiden konnte, ist die 1990 in dem kleinen Ort Nizhny Arkhyz in der Karatschai-Tscherkessischen Republik geborene Anna Tsybuleva in der Konzertwelt ein Begriff. Obwohl diese im südlichen Teil des europäischen Russlands liegende und erst 1991 zur Republik ernannte Region mit nur knapp einer halben Millionen Einwohnern eher bescheiden daherkommt, scheint es dort doch gute Grundlagen für eine musikalische Ausbildung gegeben zu haben. Wir trafen Anna Tsybuleva am Rande mehrere Konzerte im schweizerischen Luzern, um uns mit ihr über ihr Denken, ihre Ausbildung und ihre Ansichten zum Repertoire und Musikbetrieb zu unterhalten.

Pianonews 02 / 2022

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„Ich bin kein typischer Chopin-Spieler.“

Gewinner des Chopin-Wettbewerbs 2021
Bruce Liu

Von: Isabel Herzfeld

Ein wenig müde sitzt er in diesem übergroßen Schalensessel und spielt noch gedankenverloren mit seinem Smartphone, bevor das Interview beginnt. Seit seiner Teilnahme am Chopin-Wettbewerb in Warschau Ende Oktober 2021 ist Bruce Liu noch nicht nach Hause gekommen, das ist zum Zeitpunkt des Gesprächs immerhin fast zwei Monate her. Viel Klavier üben muss er zwar gerade nicht, meint der frischgebackene Gewinner des 18. Fryderyk-Chopin-Wettbewerbs leicht lächelnd. Aber hier im Büro der Deutschen Grammophon am Spreeufer in Berlin-Friedrichshain, die ihn sofort unter Vertrag nahm und einen Mitschnitt seiner Wettbewerbsbeiträge auf einer sehr abwechslungsreich bestückten CD herausbrachte, muss er doch eine Menge Treffen und Interviews absolvieren. Die nächsten Karriereschritte werden jetzt verhandelt, Aufnahmen für das nächste Jahr geplant. Einige Konzerte in Brüssel und Brasilien – nicht gerade um die Ecke – stehen auch noch an, bevor es endlich wieder ins heimische Montreal zu Eltern, Freunden und Lehrern geht. Eigentlich hasst der 24-Jährige das Reisen, er fliegt nicht gern. Seine Tourstrecken mit dem Auto durchzuführen, wie weiland der flugängstliche Swjatoslaw Richter, mag er aber auch nicht. Zu kurz kommt jetzt eigentlich, was Sinn der ganzen Anstrengungen ist und ihn erfüllt: Das Musikmachen. Auf der Bühne macht Liu den Eindruck, ganz bei sich und in die Musik versunken zu sein. Da gibt es keinen Stress und keine Müdigkeit; er ist ebenso hellwach wie entspannt. Vom Tribut an das Pianistenleben ist da nichts zu spüren.

Pianonews 01 / 2022

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Faszinierende Klänge einer Klavierbau-Rarität

Kirill Gerstein und sein Bechstein-Moór-Flügel

Von: Carsten Dürer

Manches Mal gibt es diese Momente im Leben, in denen man auf etwas aufmerksam wird, von dem man sich nicht mehr lösen kann. Als wir den Artikel über den Pianisten Gunnar Johansen veröffentlichten, war er an einem Instrument mit Doppel-Tastatur zu sehen, dem Moór-Flügel. Davon hatte ich noch nicht gehört, doch es klang spannend, und so machte ich mich auf die Suche nach solch einem Instrument und der Hintergrundgeschichte. So ging es auch dem Pianisten Kirill Gerstein, der in den 1990er Jahren Aufnahmen mit dem Pianisten Gunnar Johansen hörte und erkannte, dass der von ihm in diesen Aufnahmen benutzte Moór-Flügel mit Doppelklaviatur ein ganz besonderes Instrument ist (s. auch das Porträt über Johanssen in Ausgabe 4-2021 von PIANONews, S. 20 ff.). Welche Geschichte hinter dem Flügel steckt und wie der in Berlin lebende Gerstein an seinen Flügel kam, wollten wir einmal genauer beleuchten und besuchten den Pianisten.

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