Petition für mehr Transparenz in Wettbewerben
Es ist ein Thema, das fast so alt ist wie Klavierwettbewerbe: Wie objektiv und fachlich genau entscheidet die Jury tatsächlich über das Können der Studenten bei Wettbewerben? Und es ist ein schwieriges, ein facettenreiches und ein ebenso emotionales Thema. Doch es wird ständig auf den Plan gebracht, wenn die Ergebnisse eines Wettbewerbs verkündet werden. Verkündet? Ja, genau, denn keiner weiß genau, was in einem Jury-Raum tatsächlich besprochen wird, wie die einzelnen Juroren das jeweilige Vorspiel eines Kandidaten bewerten, wie sie über ihn sprechen, welche Meinung sie tatsächlich haben. Denn was erfährt die Öffentlichkeit wirklich? Nun, sie erfährt nur das statistisch ermittelte Ergebnis, wer weiterkommt in einer Runde und wer rausfliegt. Die Unantastbarkeit der Juryentscheidung ist klar und eindeutig ? und ebenso wichtig, denn ansonsten würde man keine Jury benötigen. Aber könnte man das ganze System nicht transparenter gestalten? Genau das fragte sich die Pianistin Olga Monakh und hat eine Petition ins Leben gerufen, um diesem Mangel an Transparenz entgegenzuwirken.
Lesen Sie einen Artikel dazu in der Ausgabe 2-2009 von PIANOnews, die am 6. März im handel erscheint und schauen Sie jetzt schon unter
www.gopetition.com/petitions/transparenty-in-international-music-competitions/signatures.html
um sich selbst ein Bild zu machen.




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